Wie kann es als Vetstudentin anders sein, ich liebe Tiere über alles

Ich selbst habe Katzen.

Leider ist am von Montag auf Dienstag (18/19.2.2008) mein Kater Rufus gestorben. Er hatte einen Tumor der mittlerweile die größe eines Tennisballes hatte und den wir operieren mussten, weil er schon so arm damit war, aber leider hat er es mit seinen 17 Jahren nicht überlebt. Aber ich denke es war so für ihn angenehmer, er bekam Schmerzmittel und Antibiotika, so musst er nicht leiden. Hätten wir noch länger gewartet, wäre der Tumor früher oder später geplatzt und er wäre qualvoll gestorben und das hat er sicher nicht verdient. Er war so eine liebe Katze, so verschmust und zugetan. Er konnte einfach nicht allein sein und war schon eher wie ein Hund R.I.P, wir vermissen ihn sehr.

Jetzt habe ich noch drei Katzen zu Hause:

Lucy: unser roter Teufel. Geboren im Mai 2001. Sie kann schmieren und lieb sein, aber macht man kaum eine falsche Bewegung, lernt man ihre Krallen kennen sie ist auch sehr verspielt, leider nur geht nix ohne Krallen, dementsprechend zerkratzt bin ich auch.

Schnurrli: Die Tochter von Lucy, ein Tiger mit Schildpattfärbung, geboren am 1.6.2002. Als Lucy ihre Babys bekam, war das schon eine schwere Geburt, wir mussten mit ihr zum Tierarzt weil sie keine Kraft mehr hatte. Dann hat sie aber dennoch alles gut überstanden und ihre Jungen 2 Wochen gesäugt und dann aber plötzlich damit aufgehört. Also mussten wir die kleinen mit der Flasche aufziehen. Es haben alle gut überstanden und Schnurrli haben wir behalten. Ich denke durch das aufziehen mit der Flasche hat sie einen kleinen Tick zurück behalten: Sie nuckelt am Finger... Aber naja, welche Katze ist schon normal

Chilli: geboren am 8.4.1998, unser Schildpattperser. Sie musste leider schon sehr viel durchmachen. Einmal ist sie für 10 Tage verschwunden. Meine Nachbarn haben sie beim Joggen schließlich im Wald gefunden, auf einem Baum. Durch die langen Haare hatte sie sich verhäddert und keine Chance los zu kommen. Wie sie noch zu Hause war hatte sie über 3,5kg, dann hatte sie nur noch 1,5kg. Sie konnte sich nicht mehr aufrecht halten. Der Tierarzt hat sie dann mit Infusionen und Medis aufgepeppelt. Wenn wir sie einen Tag später gefunden hätten, wäre sie sicher gestorben. Das muss so grausam gewesen sein. Aber dafür gehts ihr jetzt gut und sie ist die dickste von allen, mit knappen 4kg

Ein Leben ohne meine Tiere (und Tieren generell) könnt ich mir einfach nicht vorstellen.